Katholische Kirchengemeinde Pinneberg

Pfarrbrief "miteinander unterwegs"

März / April 2007


Jubiläums-Nachlese


Da haben Sie was verpasst . . .

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. . . wenn Sie nicht beim Kirchenchor-Konzert am 4. Februar waren, ein musikalischer Höhepunkt der Jubiläums-Feierlichkeiten. Passend zum Anlass zogen die Sängerinnen und Sänger unseres Kirchenchores mit dem Taizé-Lied »Laudate omnes Gentes, laudate Dominum« (Lobt alle Völker, lobt den Herrn) in die gut besetzte Kirche ein und stellten sich im Altarraum auf, um »Aus dem Dankliede zu Gott« von Josef Haydn vorzutragen. ... Fotos ...

Bis dahin wurde den Besuchern ein normales Konzert geboten. Doch dann gab es erstaunte Gesichter, denn als nächstes Stück wurde die Motette »Singet dem Herrn ein neues Lied« von Pachelbel gesungen – und von der Orgelbühne war überraschend ein zweiter Chor zu hören, der zusammen mit den Pinnebergern achtstimmig sang. In ungeahnter Qualität erzeugten die Chöre ein Gänsehautgefühl bei den Anwesenden. Glockenhelle Sopran- und weiche Altstimmen, strahlende Tenöre und sonore Bässe begeisterten das Publikum bei den Stücken dieses Abends.
Aber woher kamen die vielen Mitwirkenden? Über 50 Chormitglieder drängten sich nach der doppelchörigen Motette im Altarraum. Eine einfache Erklärung: Der Dirigent des Kirchenchors St. Michael und St. Pius, Wolfram Hillenbrand, leitet in Hamburg-Bramfeld einen zweiten Kirchenchor – und gegenseitig unterstützen sich beide Chöre hin und wieder.
Im weiteren Verlauf des Konzertes spielte Dr. Paul Raab, der auch den Gesang bei einigen Stücken auf einer eigens beschafften Konzertorgel begleitete, ein Orgelsolo von Edward Elgar, Vesper Voluntaries. Gemeinsam sangen dann beide Chöre aus dem Altarraum zwei Lieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy und die »Missa Regina pacis« von Heinrich Lemacher.
Nach einer mit viel Applaus geforderten Zugabe, der Motette Jubilate Deo, bedankte sich Pfarrer Dr. Wichert bei den Mitwirkenden, und er hatte gleich auch einen Wunsch: Die Lemacher-Messe möchte er nicht nur als Konzert hören, sondern auch bei einem festlichen Hochamt aufgeführt haben. Und da kommt Ihre Chance: Kommen Sie montagsabends um 20 Uhr ins Gemeindehaus St. Michael zur Chorprobe – dann können Sie beim nächsten Mal schon mit dem Chor gemeinsam jubilieren.

100 Jahre und kein bisschen leise – 100 db

Ungefähr 150 Jugendliche feierten am 3. Februar den 100. Geburtstag von St. Michael. Mehrere Livebands aus ganz Schleswig-Holstein sorgten für eine tolle Stimmung. Für die perfekte Organisation bedanken wir uns besonders bei Christian Hammerschmidt und den Mitgliedern der Billardgruppe.


Und auch bei den Älteren war was los!

Es war vielleicht etwas leiser – und auch nicht ganz so voll, als der ältere Teil der Gemeinde den Kirchengeburtstag feierte. Am 10. Februar trafen sich im Gemeindehaus von St. Michael ungefähr 75 Gemeindemitglieder zu Tanz und Unterhaltung. ... Fotos ...

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Für das richtige Taktgefühl sorgte Michael Kleppin am Keyboard, und Tobias Bollig nahm das Publikum mit dem Gesang von Gospels, Countrysongs und Liedern aus Kölle mit auf eine Reise durch die Welt.
Auch der Humor kam nicht zu kurz: Marianne Krafczyk stellte ihre dichterische Begabung mit einer gereimten Kirchengeschichte unter Beweis, Enrico Schiewelbein informierte über die vorkonziliare Art der Messfeier in einer Art, die den weißen Neger Wumbaba um viele Jahre vorweggenommen hatte. Rita Rathscheck erklärte den begeisterten Zuhörern, wie Monsieur ’ Errgott das Grand Malheur ließ kommen in diese Welt, und Ehepaar Rindt berichtete – als Engel und Teufel verkleidet – darüber, wie es einem allzu reiselustigen Pfarrer im Traum ergehen könnte. Bei der Ziehung der Gewinne des Preisausschreibens fungierte Mia Stumpe als Glücksfee, und die Bekanntgabe der Gewinner wurde mit Spannung verfolgt, zumal sich jeder, der die richtige Lösung des Preisausschreibens abgegeben hatte, über einen Gewinn freuen konnte.
Wer Hunger hatte, konnte sich an Mengen von Schmalz-, Mettwurst- und Käsebroten stärken – sogar an fleisch- und salzloses Schmalz hatten die Organisatoren gedacht.
Alles zusammen war es ein hervorragend gelungener Abend, für den sich die Teilnehmer bei den Organisatoren herzlich bedanken können.


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