Nachrichten aus der Pfarrei St. Katharina von Alexandrien

Pfarrbrief »miteinander unterwegs«


November 2017

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Pfarrer Bergner stellt sich vor


Liebe Gemeindemitglieder im Pastoralen Raum, ab November hat mich Erzbischof Stefan zum Pfarradministrator der Pfarrei Maria, Hilfe der Christen, ernannt und zur Mitarbeit im Pastoralen Raum Südholstein beauftragt. Außerdem soll ich Beauftragter für Berufungspastoral im Erzbistum Hamburg werden. Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und nutze die Gelegenheit, Ihnen mich und mein Arbeitsfeld auf diesem Weg kurz vorzustellen.


Zu meiner Person: Mein Name ist Georg Bergner. Ich bin 1977 in Hannover geboren und zog mit meiner Familie 1985 an den Hamburger Stadtrand. Meine Heimatgemeinde ist St. Hedwig in Norderstedt. Dort bin ich zur Erstkommunion und Firmung gegangen und habe mich in der Jugendarbeit engagiert. Nach meinem Zivildienst begann ich 1998 mein theologisches Studium an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt und setzte es ab 2000 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom fort. Nach der Diakonenweihe 2004 in Norderstedt bin ich 2005 in Rom zum Priester geweiht worden. 2006 wurde ich Kaplan der Pfarrei St. Maria - St. Josef in Hamburg-Harburg. Anschließend war ich in unterschiedlichen Funktionen für das Erzbistum tätig, zunächst als Diözesanjugendpfarrer, dann als Leiter der Pastoralen Dienststelle und zuletzt als Ständiger Vertreter des Administrators in der Zeit der Bischofsvakanz. 2015 erhielt ich eine Freistellung für eine Promotion im Fach »Dogmatik« an der Universität in Bonn, die ich in diesem Oktober erfolgreich abschließen konnte. Während der letzten beiden Jahre war ich neben dem Studium als Priester in der Pfarreiengemeinschaft St. Johann Baptist in Bad Honnef tätig, wo ich mich im Schwerpunkt um die Schulpastoral an einer Realschule gekümmert habe. Nebenbei durfte ich sechs Jahre Kurat (Geistlicher Begleiter) des DPSG-Pfadfinderstamms »Charles de Foucauld« in Hamburg-Hamm sein. Die Stelle in Quickborn soll ich bis zum Sommer 2018 ausfüllen und anschließend Pfarrer einer größeren Einheit im Erzbistum Hamburg werden.

Meine Aufgaben als Pfarradministrator: Das Kirchenrecht sieht vor, dass der Bischof für eine vakant gewordene Pfarrei einen Pfarradministrator einsetzt. Da die Gründung der neuen Pfarrei auf dem Gebiet des Pastoralen Raums im Herbst 2018 geplant ist und dann ein Pfarrer für die Gesamtpfarrei ernannt wird, ist es meine Aufgabe, die Zeit bis dahin zu überbrücken. Ein Pfarradministrator hat die gleichen Rechte und Pflichten wie ein Pfarrer.
Die Herausforderungen des nächsten Jahres: Die Pfarrei St. Marien befindet sich im Entwicklungsprozess des Pastoralen Raums. In dessen dritter Phase geht es um die Erarbeitung der Konzepte für die praktische Umsetzung der späteren Zusammenarbeit in der neu entstehenden Pfarrei mit den Gemeinden in Quickborn, Elmshorn, Uetersen, Pinneberg, Halstenbek und Wedel. Dies betrifft sowohl die Seelsorge als auch die Verwaltungsangelegenheiten. Gerne möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass die Zusammenarbeit gut gelingen kann. Mit Pfarrer Langer habe ich vereinbart, dass ich überwiegend für die Gottesdienste und die weiteren Aufgaben in Quickborn zuständig sein werde. Zugleich wollen wir den Austausch pflegen, so dass auch die Gemeindemitglieder in Quickborn die Möglichkeit haben, die anderen Priester, Diakone und pastoralen Mitarbeiterinnen im Gemeindeleben kennenzulernen.

Dienstort und Wohnort: Mein Dienstsitz und damit auch mein Büro wird in Quickborn sein. So bin ich vor Ort für die Seelsorge und die weiteren pfarrlichen Aufgaben erreichbar und ansprechbar. Mein Wohnort ist im Pfarrhaus von Elmshorn. Dafür gibt es zwei Gründe: Der erste Grund ist ein praktischer. Wie Sie vielleicht aus eigener Erfahrung wissen, ist ein Umzug und die Einrichtung einer Wohnung eine aufwändige Angelegenheit für Mieter und Vermieter. In Elmshorn steht eine möblierte Wohnung zur Verfügung. Damit erspare ich mir zwei große Umzüge innerhalb eines Jahres und der Pfarrei doppelte Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Die Wohnung im Quickborner Pfarrhaus steht der Pfarrei für eine langfristige Vermietung zur Verfügung. Der zweite Grund allerdings ist mir persönlich noch wichtiger: Es ist meine Überzeugung, dass es besser ist, wenn Priester nicht alleine leben. In den letzten Jahren habe ich positive Erfahrungen damit gesammelt, mit einem Mitbruder zusammen zu wohnen. Der gegenseitige Austausch, das gemeinsame Gebet und der geteilte Alltag sind für den täglichen Dienst eine große Unterstützung und Bereicherung.

Ich denke, dass wir die bevorstehende Zeit zusammen gut gestalten können und hoffe auf einen guten gemeinsamen Weg.



Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Georg Bergner



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