Nachrichten aus der Pfarrei St. Katharina von Alexandrien

Pfarrbrief »miteinander unterwegs«


Februar 2018

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Liebe Leserinnen und Leser!


Ich bin wunschlos glücklich. Selten genug sind die Augenblicke in denen ich so etwas sagen kann, aber es gibt sie, diese Situationen in denen alles passt. Leider gehen sie viel zu schnell vorbei.

Ich halte es daher mit der österreichischen Schauspielerin Erika Pluhar, die gesagt haben soll: Wunschloses Glück gibt es nicht. Das Glück liegt im Wünschen. Ein interessanter Gedanke, denn er bedeutet zweierlei.

Ich kann glücklich werden, in dem ich mir etwas wünsche, unabhängig von dem Erfüllen des Wunsches. Auf einer Postkarte fand ich den schönen Satz: Habe immer mehr Träume, als die Realität zerstören kann. Im Wünschen kann ich mir etwas ausmalen, erträumen, wie es sein könnte. Das allein kann schon sehr viel glücklicher machen, als es vielleicht die Erfüllung des Wunsches vermag.
Andererseits bedeutet es auch, dass ich in dem, was ich dem anderen wünsche, glücklich werden kann. Wenn ich dem anderen zum Geburtstag alles Gute wünsche oder Gottes Segen, dann meine ich es gut mit dem anderen. Das Glück besteht darin, zu sehen, wie sehr der andere sich über ein gutes Wort freut.

Das verhilft zum Glücklichsein. Gelegenheiten dazu gibt es viele. Jeden Tag!


Katharina Hochhaus, Gemeindereferentin


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